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Ortsgemeinde Ortsbürgermeister |
Über Matzenbach grüßt der 562 m hohe Potzberg. Nach dem Zusammenschluss mit Eisenbach und Gimsbach hat diese Gemeinde heute einwohnerbezogen die größte Gemarkung und zugleich den höchsten Waldanteil im Verbandsgemeindebereich. Der Ort rühmt sich neben zwei dominanten Mühlengebäuden eines hohen Anteils an Altbausubstanz mit starker landwirtschaftlicher Prägung. Heute - neben dem neugestalteten Kleinschwimmbad mit Solarheizung in Gimsbach - ein besonderer Anziehungspunkt. |
Denkmalschutz genießen die reformierte historische Kirche in Gimsbach von 1747, die im Innern durch bemerkenswerte Altarschnitzereien auffällt, das ehemalige Schulhaus mit Glockenturm in Matzenbach aus dem 19. Jahrhundert und der treppenförmig ausgebaute Waschplatz am Glanufer, der noch nach dem Krieg von den Waschfrauen benutzt wurde. Matzenbach hat sich in den vergangenen Jahren zu einer sehr ansprechenden Wohngemeinde mit hohem Freizeitwert entwickelt. Mit großen Anstrengungen hat die Ortsgemeinde Gemeinschaftsanlagen wie Dorfgemeinschaftshaus, Kindergarten, Solarfreibad, Kneipp- und Boules-Spielanlage sowie Kinderspielplätze geschaffen. Eine Bogenschießanlage ist im Entstehen. Tradition und Brauchtum werden gepflegt und sind gleichzeitig Ansporn zu neuen Aktivitäten. So geht zum Beispiel an Pfingsten in beiden Ortsteilen noch der "Pfingstquack" um. Die unberührte Natur ist für all diejenigen ein Garant, die Entspannung und Erholung in ruhiger und reizvoller Umgebung suchen. Bei entsprechender Nachfrage können z.B. Workshops über Tonarbeiten, Schnitzen und Malen sowie Kanufahrten auf dem Glan organisiert werden. Radfahren, Wandern und Besichtigungen runden das Pogramm für den Urlauber ab. Darüber hinaus ist Matzenbach ein idealer Ausgangspunkt für Tagesausflüge. Die erste urkundliche Erwähnung von Gimsbach datiert aus dem Jahre 1321. Der Name entwickelte sich von "Ginnisbach" über "Ginnesbach", "Gimmesbach" zu "Gimsbach". Eisenbach gehörte früher zum Remigiusland. 1270 kaufte Heinrich von Geroldseck, Graf von Veldenz, das Dorf vom Großklosterprobst auf dem Remigiusberg. Der Ort gehörte zur Kurpfalz und war der Schultheißerei Reichenbach im Oberamt Lauterecken zugeteilt. Matzenbach wurde erstmals in einer Urkunde von 1360 erwähnt, als Ritter Heinrich Mauchenheimer seinen Anteil an der damaligen Erbbestandsmühle oberhalb des Dorfes an den Grafen Georg II. von Veldenz verkaufte. |