Herchweiler-Pettersheim

Ortsgemeinde
Herschweiler-Pettersheim

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Ortsbürgermeister
Klaus Drumm
Tel.: 06384 - 6899

Herschweiler-Pettersheim im reizvollen oberen Ohmbachtal gelegen, ist der einwohnerstärkste Ort im Verbandsgemeindebereich. Die moderne Wohngemeinde genießt ebenfalls zentralörtliche Bedeutung.

In einer organisatorisch verbundenen Grund- und Hauptschule und einem viergruppigen Kindergarten wird wertvolle Erziehungsarbeit geleistet. Ab dem Schuljahr 2000/2001 wird am Standort Herschweiler-Pettersheim in Zusammenarbeit mit der Glantalschule Glan-Münchweiler eine Regionale Schule eingerichtet. Für eine gute ärztliche Versorgung der Bevölkerung stehen zwei praktisch Ärzte, ein Zahnarzt und eine Apotheke zur Verfügung.

Verschiedene Einzelhandels-, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, ein SB-Markt und eine Kleiderfabrik gewährleisten gute Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und bieten darüber hinaus eine erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen.

In 30 örtlichen Vereinen können fast alle Wünsche nach sportlicher, kultureller und gesellschaftlicher Betätigung erfüllt werden. Nicht zuletzt verfügt Herschweiler-Pettersheim über eine leistungsfähige Gastronomie mit Übernachtungsmöglichkeiten.

Für diejenigen, die sich in Herschweiler-Pettersheim ansiedeln möchten, steht baureifes Gelände in ortscharakteristischen Neubaugebieten zur Verfügung.

Der Name Herschweiler geht vermutlich auf eine Römersiedlung in der jetzigen Gemarkung zurück, während Pettersheim bei einer gleichnamigen Wasserburg entstand.

In den Jahren 1960/61 wurde unterhalb des Steinbruches der quatratische und burgartige Grundriß eines römischen Gutshofes mit einer Abmessung von 23 auf 23 Meter freigelegt.

Aus vielen Funden, die bei den Ausgrabungsarbeiten gemacht wurden, lässt sich schließen, dass das römische Bauwerk mit der Bezeichnung "villa rustica" bereits im zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus entstanden sein muss.

Aus der jüngeren Ortsgeschichte ist erwähnenswert, dass zum Beispiel bis 1972 in Herschweiler-Pettersheim noch ein Steinbruch in Betrieb war, dessen Existenz bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück reicht. Ein bedeutender Erwerbszweig in der Gemeinde waren bis nach dem Kriege auch verschiedene Diamantschleifereien.